Eine neue klinische Studie aus Neuseeland kam zum folgenden Ergebnis: die tägliche Zufuhr von Ballaststoffen (25-30 Gramm) kann Krankheiten wie Diabetes, Herz-Lauf-Erkrankungen und Darmkrebs deutlich senken. Allerdings wird von den meisten Menschen täglich eine zu geringe Menge an Ballaststoffe bzw. Pflanzenfasern verzehrt.

In der Studie haben neuseeländische Forscher zusammen mit dem Ernährungswissenschaftler Dr. Andrew Reynolds durch rund 5’000 Studienteilnehmer, die positiven Auswirkungen von Ballaststoffen hervorheben können. Ballaststoffhaltige Kost durch Obst und Gemüse produziert im Darm bestimmte Fettsäuren, sog. kurzkettige Fettsäuren, die das Risiko von gewissen Krankheiten reduzieren kann.

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Der Verzehr von Obst und Gemüse ist besonders ballaststoffreich

Auch wenn es im ersten Anschein nicht besonders überzeugend klingen mag, können Fettsäuren tatsächlich zur guten Gesundheit beitragen. Die Bakterien im Darm sind von den Ballaststoffen als Nahrungsquelle gewissermassen angewiesen. Dadurch können sie die kurzkettigen Fettsäuren herstellen, welche die Darmflora und Zusammensetzung der Darmbakterien zum Ausgleich bringen.

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Ballaststoffe dienen Bakterien im Darm als Nahrung

Weitere Forschungsergebnisse gaben bekannt, dass die kurzkettigen Fettsäuren eine Art Schutzfunktion innehaben. Sie können Entzündungen, zum Beispiel in den Gelenken, lindern und den menschlichen Organismus vor schädlichen körpereigenen Zellen schützen. Zahlreiche Autoimmunerkrankungen haben damit keine oder weniger Chance sich heraus zu bilden. Ferner können das Immunsystems gestärkt, den Cholesterinspiegel gesunken und den Appetit gezügelt werden.

Für die ausreichende Menge an wertvollen kurzkettigen Fettsäuren sind Ballaststoffe hierdurch essenziell. Ähnliche Wirkungseffekte zeigt laut Studie eines deutschen Ernährungsinstituts auch die Zufuhr von Propionat. Propionsäuren sind beispielsweise in Brot oder sogar Bier enthalten. Die Mediziner und Forscher sind bereits von den Vorteilen einer hohen Aufnahme solcher kurzkettigen Fettsäuren überzeugt. Wie steht es mit den Konsumenten?

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Kurzkettige Fettsäuren verhelfen zur guten Darmflora

Weitere Informationen: www.propicum.com

Bilder: © Fotalia

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