Das Gesundheitsbewusstsein in der Bevölkerung wächst. Nebst Sport interessieren sich immer mehr Menschen auch für ihre Ernährung. So erstaunt es nicht, dass frisch zubereitete Fruchtsäfte einen regelrechten Boom erleben. Der neueste Hype sind dabei sogenannte kaltgepresste Säfte. Doch was genau steckt dahinter? Ein Überblick.

Wie so mancher Trend hat auch der Genuss von Frischsäften seinen Ursprung in den USA, wo bereits 1929 die erste Saftbar-Kette mit rund 100 Saftbars gegründet wurde. Und seit Prominente wie die Schauspielerinnen Gwyneth Paltrow und Salma Hayek via Social Media auf die gesunde Wirkung von frischen Säften schwören, ist der Trend zum «Juicing» buchstäblich in aller Munde.

FRISCHSAFT-TREND ERREICHT DIE SCHWEIZ

Mittlerweile ist die Saft-Welle auch in der Schweiz angekommen: Ein Glas selbst gepresster Fruchtsaft schmeckt nicht nur vorzüglich, sondern bietet die ideale Voraussetzung für einen gesunden Start in den Tag. Denn die darin enthaltenen Vitamine stärken unser Immunsystem und bringen den Organismus ordentlich in die Gänge. Doch allein schon der hohe Preis eines guten Entsafters und vor allem die mühsame Reinigung der Maschine schrecken viele davon ab, ihre leckeren Fruchtbomben selbst herzustellen. Kein Wunder boomt der Verkauf von hochwertigen Alternativen zum Selberpressen. Dabei sind sogenannte kaltgepresste Säfte aktuell der grosse Trend: Hippe Saftbars an bester Lage in Schweizer Innenstädten, Gastronomiebetriebe und Bäckereien bereichern ihr Sortiment zunehmend damit, junge Start-Upper wagen gar mit eigener Saftproduktion, den Markt zu erobern. Aber auch traditionelle Unternehmen haben die Zeichen der Zeit erkannt. So bietet der Schweizer Fruchtsafthersteller Michel mit der neu lancierten Linie «Michel Pure Taste» seit Kurzem erstmals auch kaltgepresste Frischsäfte an.

FRISCH IST NICHT GLEICH FRISCH – WAS KALTGEPRESSTE SÄFTE SO BESONDERS GUT MACHT
Nicht überall, wo frisch drauf steht, ist auch wirklich frisch drin. Je naturbelassener und schonender verarbeitet ein Fruchtsaft ist, desto frischer ist er. Die meisten herkömmlichen Frischsäfte jedoch – auch jene, die in den Geschäften im Kühlregal stehen – sind pasteurisiert. Das heisst, dass sie bei der Herstellung erwärmt (auf ca. 85°C) und mit Hitze haltbar gemacht werden. Diese sogenannte Pasteurisierung befreit die Säfte zwar von Keimen und verhindert eine Gärung, zerstört aber auch Enzyme und Vitamine und vor allem die wertvollen Aromen.

Bei der Herstellung von kaltgepressten Säften wie «Michel Pure Taste» wird hingegen komplett auf Hitze verzichtet: Frische Früchte und frisches Gemüse werden geschält und kalt gepresst. Um den Saft dann trotzdem einige Tage haltbar zu machen, wird anschliessend ein ebenfalls kaltes, schonendes Hochdruckverfahren eingesetzt. Keime werden dadurch ohne Einwirkung von schädlicher Hitze abgetötet, Vitamine und Aromen bleiben jedoch optimal erhalten: Kaltgepresste Säfte wie «Michel Pure Taste» stehen damit den selbstgepressten Säften in nichts nach, bleiben frisch und bieten auch den wunderbar feinen Fruchtgeschmack eines frisch gepressten Saftes.

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