Die aktuellen Studienergebnisse eines Forschungsteams zeigt eine Verschiebung der Lebensprioritäten bei den Personen aus der Generation Y. Dabei handelt es sich in diesem Fall um Befragte, zwischen dem 30. und 49. Lebensjahr, die anscheinend andere Prioritäten setzen als ihre Eltern.

Flash Pack, der Reiseveranstalter für originelle Gruppen-Abenteuerreisen richtet sich auf die 30- bis 50-jährige Reisenden aus. Hinter dem Konzept stecken Radha Vyas und Lee Thompson, die sich auf der Suche nach Gruppenreisen für Alleinreisende machten und selbst nicht fündig wurden. Damit entstand die Idee zu Flash Pack.

Eine Verschiebung der Lebensprioritäten

Die Neugier der beiden Gründer zu dieser Altersgruppe reicht nun bis hin zur Frage, nach denen ihren Lebensprioritäten, vor dem Hintergrund des Reisens. Die Lebensziele sind angeblich nicht mehr dieselben, wie die der älteren Generationen. Die Befragung von 3’000 Personen des letzten Dezembers 2018 ergab, dass an erster Stelle nicht mehr klassisch eine Heirat oder der Besitz eines Eigenheims steht.

Zu 82 Prozent wird lieber in eine Erlebnisreise investiert, als für eine Hochzeit zu sparen. Die Welt zu entdecken erachten die Teilnehmer als wichtiger, im Vergleich zum Kinderwunsch (50 Prozent), dicht gefolgt vom Heiraten (49 Prozent) und zuletzt dem Kauf eines eigenen Hauses (42 Prozent).

Veränderte Lebensziele nicht nur an einem Ort

Wenn es um die Lebensziele geht, zeigen die genaueren Resultate am stärksten einen Anreiz für das Reisen an unbekannten Orten. Lediglich 20 Prozent setzt höchste Priorität auf die Ehe, 18 Prozent empfinden eigene Kinder als äusserst wichtig, 17 Prozent setzen ein eigenes Haus zuoberst und 16 Prozent fokussieren sich allen voran auf ihre Karriere.

Die Antworten der Teilnehmer wiederspiegeln sich mit den Ergebnissen zu den Befragten ab 30 Jahren, aus den USA. Dort gaben rund 54 Prozent an, sich vorzugsweise auf das Reisen zu konzentrieren. Das britische Start-Up Flash Pack unterstreicht jedoch, dass die anderen untersuchten Prioritäten und Ziele nicht komplett vernachlässigt werden, sondern nur nicht dem Trend der Generation Y entspricht.

Weitere Informationen: www.flashpack.com

Bilder: © Flash Pack

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