Ab mittlerem Alter nehmen viele Frauen Müdigkeit, Gewichtszunahme und Schwitzen als Beschwerden der Wechseljahre wahr. Ob es sich allenfalls um eine Schilddrüsenerkrankung handelt, wird kaum in Erwägung gezogen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass bei einer Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse ähnliche Symptome auftauchen können. Eine Blutuntersuchung hilft entgegen einer Verwechslung.

Mit zunehmendem Lebensalter und mit den Wechseljahren nimmt das Risiko für Entzündungen der Schilddrüse bei Frauen zu, weist der Berufsverband Deutscher Nuklearmedizin hin. Dabei werden Funktionsstörungen der Schilddrüse in dieser hormonellen Umbruchsphase leicht übersehen.

Kann es sich doch um eine Schilddrüsenerkrankung handeln?

Auch bei den Wechseljahren zeigen sich ähnliche Symptome, was zur ärztlichen Herausforderung führt. Für betroffene Frauen über 45 Jahren ist es von besonderer Relevanz, die tatsächliche Ursache zu finden, denn in dieser Phase können Wechseljahre Schilddrüsenerkrankungen noch weiter begünstigen. Zur besseren Einschätzung sollten Betroffene daher neben der Frauenärztin auch einen Schilddrüsenspezialisten heranziehen.

Ein Besuch beim Frauenarzt und beim Schilddrüsenspezialist sind zu empfehlen

Bei einem Bluttest wird der Wert des Thyreoidea-stimulierenden Hormons (TSH) geprüft. Durch die Laborwerte lässt sich erkennen (evt. zusammen mit einem Ultraschall der Schilddrüse), ob es sich allenfalls um eine Unter- oder Überfunktion der Schilddrüse handelt. Mit gezielten Tabletten kann der Hormonhaushalt jedoch wieder im Einklang gebracht werden.

Weitere Informationen: www.berufsverband-nuklearmedizin.de

Bilder: ©123RF

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