Heute ist Weltumwelttag. Seit 1972 wird dieser Tag zum Anlass genommen, um das Umwelt-Bewusstsein der Bevölkerung zu stärken. nu3 veröffentlicht diesbezüglich zwei Studien, die den Fokus auf den CO2-Fussabdruck der Lebensmittelindustrie legen. Es zeigt sich, dass einige Länder ihre CO2-Emissionen durch eine vermehrt pflanzliche Ernährungsweise deutlich reduzieren könnten.

Einige Erkenntnisse:
– Die Deutschen konsumieren mit einem CO2-Ausstoss von 1031.62 kg pro Person weniger Fleisch als die Österreicher (1176 kg) und Schweizer (1319.95 kg).
– Spitzenreiter bezüglich CO2-Emissionen aus tierischen Erzeugnissen ist Argentinien mit 2140.65 kg.
– Die Schweiz landet auf Platz 23 im internationalen Ranking. 1319.95 kg CO2-Ausstoss wird durch tierische Produkte verursacht, 36.78 kg durch pflanzliche.

Die Analyse zeigt deutlich, wie drastisch der CO2-Fussabdruck vermindert werden könnte, indem eine Umstellung der Ernährung von tierischen auf vermehrt pflanzliche Produkte erfolgen würde. Robert Sünderhauf, Geschäftsführer von nu3, betont zusätzlich, dass es für diejenigen, denen der Fleischverzicht schwer fällt, einige Alternativen gibt. Beispielsweise gelten Fisch und Geflügel nicht nur als gesünder, sondern sie verursachen deutlich weniger CO2 als rotes Fleisch wie Lamm oder Rind. Ausserdem sind auch Eier deutlich umweltschonender als Milchprodukte.

Durchschnittliche CO2-Emissionen verschiedener Lebensmittel weltweit pro Person und Jahr (2017):

  • Schweinefleisch = 3,54 kg
  • Geflügel= 1,07 kg
  • Rindfleisch = 30,86 kg
  • Lamm und Ziegenfleisch = 35,02 kg
  • Fisch = 1,60 kg
  • Eier = 0,92 kg
  • Milch (inklusive Käse) = 1,42 kg
  • Weizen und Weizenprodukte = 0,19 kg
  • Reis = 1,28 kg
  • Sojabohnen = 0,45 kg
  • Nüsse (inklusive Erdnussbutter) = 1,77 kg

 

Auszüge aus der Studie zur Verdeutlichung:
CO2-Fussabdruck Emissionen Weltumwelttag Tag der Umwelt

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