Die erste Etappe der Sanierungsarbeiten im Innenbereich des Thermalbades Zurzach ist kürzlich beendet worden.

 

Mit dem Neubau des Wellnessbereiches «Sal Aqua Natura» im letzten Jahr und der soeben abgeschlossenen ersten Etappe der Sanierungsarbeiten im Innenbereich wurde ein weiterer grosser Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gemacht. Der Heizölverbauch konnte bei stetigem Ausbau des Angebots in den letzten 10 Jahren halbiert werden und der CO2-Ausstoss wurde ebenfalls um 50 Prozent reduziert. Ziel ist es, den Energieverbrauch in den nächsten Jahren weiter deutlich zu senken. Dabei wurden 30 komfortablere Einzelkabinen im hinteren Bereich des Bades erstellt. Der Bereich Garderoben zum Bad ist durch neue Duschanlagen nun komplett getrennt und auch die Sanitäranlagen wurden modernisiert. Ein weiterer Höhepunkt sind die geschmackvoll gestalteten Massagekabinen. Der Gast kann nun direkt aus dem Bad Einzel- oder auch Paarmassagen geniessen. Durch die helle Decke und den neuen Boden wirken die Räumlichkeiten freundlich und einladend. Den sichtlich erfreuten Gästen wird somit eine wohlig angenehme Atmosphäre geboten. Zudem wurden die gesamte Technik sowie die Lüftungsanlage auf den neusten Stand gebracht. Die Innenarchitektur sowie das neue Farbkonzept wurde durch «Iria Degen Interiors» (Zürich) realisiert. Dabei wurden sie unterstützt durch das Zürcher Planungsunternehmen IPM Ingenieure + Planer AG.

 

«Die Einrichtungen waren teilweise bis zu 40 Jahre alt. Die Lüftung wurde komplett saniert und mit der neusten Technologie ausgerüstet, so können jährlich 70 000 Liter Heizöl gespart werden», erläutert Geschäftsführer Dominik Keller.

 

Ein weiterer Beitrag zur Schonung von Energieressourcen liegt bei den Heizverteilern. Viele wurden in den letzten Jahren konsequent erneuert und die Heizleitungen wurden wärmetechnisch gedämmt, sodass keine Wärme mehr aus den Leitungen entweicht. Der Heizölverbrauch konnte so in den letzten zehn Jahren fast halbiert werden. Benötigte das Thermalbad Zurzach im Jahr 2004 noch beinahe 1,1 Mio. Liter Heizöl, waren es im Jahr 2013 nur noch 593 855 Liter. Die Reduktion des CO2-Ausstosses von 50 Prozent konnte trotz stetigem Ausbau des Angebotes wie dem Papa-Moll-Kinderbecken oder der neuen Wellnessanlage «Sal Aqua Natura» realisiert werden. Die im Herbst 2014 ausgewechselten Duschköpfe reduzieren den Wasserbedarf um rund 50 Prozent bei gleichem Duschkomfort. Bei den neuen Saunaanlagen wurde Biosphärenholz (besonders umweltfreundlich und nachhaltig) verwendet. Im Übrigen sind alle Saunaanlagen mit einem speziellen Energiemanagement ausgerüstet, was zu einem um 30 Prozent tieferen Energieverbrauch führt als bei herkömmlichen Anlagen. Dies bedeutet beispielsweise, dass ein Alarmsignal ertönt, wenn eine Saunatüre nicht richtig geschlossen ist.

 

Zweite Etappe im Jahr 2015

Bereits im März 2015 werden weitere Arbeiten ausgeführt. Das Herzstück der zweiten Etappe sind der Hot- und der Cold-Pool. Im Hot-Pool kann direkt im Quellwasser mit einer Temperatur von 39,9 Grad gebadet werden. Im Cold-Pool findet der Gast anschliessend Abkühlung im acirca 18 Grad kalten Wasser. Um den Gästebedürfnissen zu entsprechen, werden zudem das Kristalldampfbad vergrössert, die Pool-Bar erneuert und 30 Wechselkabinen eingebaut. Auch der Innenraum wird ein Face-Lifting erhalten. Dabei entsteht eine neue Begegnungszone, die mit bequemen Wärmeliegen ausgestattet sein wird. Beendet sein werden diese Arbeiten voraussichtlich im November 2015. Die Bade- und Wellnesslandschaft bleibt während der gesamten Bauzeit geöffnet. Das gesamte Bauvolumen der Innenarbeiten beträgt 10 Mio. Franken.

Bei allen Bauarbeiten ist die Nachhaltigkeit ein wichtiger Aspekt.

 

Thermalbad Zurzach

5330 Bad Zurzach

Tel. +41 56 265 28 28

www.thermalbad.ch

Share