Die Schweiz – ein Weinland? Natürlich! Mit hoher Weinqualität, über 250 Rebsorten und idyllischen Rebbergen hat die Schweiz beste Voraussetzungen für Weintourismus.

Weintourismus ist ein globaler Trend, mit dem die Schweiz dank guter Weine und pittoresker Rebberge bestens mithalten kann. Mit sechs Weinbauregionen und 250 Rebsorten gibt es hierzulande eine grosse Vielfalt an verschiedenen «Terroirs».

Um den Weintourismus schweizweit zu fördern, hat Schweiz Tourismus gemeinsam mit Swiss Wine Promotion rund 30 Erlebnisse rund um den Wein ausgewählt und zusammengetragen. Diese sind online buchbar und beinhalten neben einer Degustation auch verschiedene Aktivitäten wie zum Beispiel eine Führung durch einen Rebberg, eine Velotour, Wanderung oder Fahrt mit dem Wein-Zug.

ALLES RUND UM DEN WEINTOURISMUS IN DER SCHWEIZ

Die Gäste finden neben den buchbaren Erlebnissen viel Inspiration und zahlreiche Informationen zum Weintourismus in der Schweiz. Jede der sechs Weinregionen der Schweiz – Wallis, Tessin, Genf, Waadtland, Drei-Seen-Region und Deutschschweiz – wird mit ihren Vorzügen und Weinen vorgestellt. Neben Weindegustationen, Winzerschlössern und Übernachtungsmöglichkeiten im Rebberg kommen auch aktive Gäste auf ihre Kosten: So lassen sich viele Weinberge auf ausgewählten Reblehrpfaden, Rebwanderungen oder Velotouren entdecken.

REKORDVERDÄCHTIGE REBBERGE

Wein interessiert mit 94 Prozent fast alle Übernachtungsgäste der Schweiz. Knapp die Hälfte (45 Prozent) von ihnen hat bereits ein weintouristisches Angebot wie beispielsweise eine Weindegustation besucht, und mehr als ein Drittel (36 Prozent) betrachtet ein Weingut als einen idealen Ort für einen mehrtägigen Aufenthalt. Die Schweizer Reben sind vielerorts in attraktive Landschaften gebettet, die im Herbst durch ihre Farbenpracht besonders anziehend sind. Die Schweiz hat sogar zwei Rekorde inne: Der höchste Weinberg Europas befindet sich auf 1150 Metern in Visperterminen, der kleinste Weinberg der Welt – er gehört dem Dalai Lama – mit 1,6 Quadratmetern im Walliser Dorf Saillon.

Textquelle: Tourismusmonitor Schweiz 2017, die grösste Gästebefragung der Schweiz

FERIENIDEEN FÜR DEN HERBST

Wer noch mehr Inspiration für die Herbstferien braucht, dem seien die 29 Kurzferienideen aus der Herbstkampagne von Schweiz Tourismus empfohlen. Eine Ferienidee nimmt das Bedürfnis des Herbstgastes nach kurzen, spontanen Ferien auf und besteht aus lokal gebündelten Erlebnissen für drei Tage wie zum Beispiel eine Herbstwanderungen, in Kombination mit einer Hotel- und Restaurantempfehlung. Auch wen es im Herbst eher in die Städte zieht, wird fündig: So können die Raiffeisen-Mitglieder dank einer Spezialaktion bis Ende November 2019 vergünstigt die Schweizer Hauptstädte entdecken – inklusive Anreise.

Ziel der Herbstkampagne von Schweiz Tourismus ist es, im Jahr 2022 erstmals zusätzlich 200ʼ000 Logiernächte in der Herbstsaison (September und Oktober) zu generieren (ein Plus von 3 Prozent, verglichen zu Herbst 2017).

FACTS & FIGURES

In den Herbstmonaten September und Oktober 2018 generierten die einheimischen Gäste in den Schweizer Bergregionen über 1,5 Millionen Hotelübernachtungen. Das sind 4,4 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der Gästemix im Herbst 2018 zeigt, dass der Anteil der einheimischen Gäste im Schnitt mit 58,3 Prozent deutlich höher war als im Sommer 2018 (Mai bis August) mit 46,9 Prozent.

Herbstferien in den Bergen sind Kurzferien: Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von einheimischen Gästen sank zwischen 2013 bis 2018 von 2,11 auf 1,97 Tage (–4,3 Prozent). Im Sommer von Mai bis August liegt der Durchschnitt bei zwei Tagen.

Weitere Informationen: www.mySwitzerland.com
Bilder: © www.swiss-image.ch/Markus Buehler und 123RF

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