Zwei nichtinvasive Schönheitsmethoden unter der Lupe

Übergewicht und lästige Fettpolster sind ein Problem für viele Menschen. Neben den gesundheitlichen Schäden spielt auch das Aussehen für viele Menschen eine wichtige Rolle. Ein Übermass an Körperfett ist für viele Menschen somit auch ein ästhetisches Problem. Vor allem, weil sich Körperfett an vielen Stellen des Körpers ablagern kann und somit mehr oder weniger sichtbar ist. Wenn eine Umstellung auf gesunde Ernährung nicht reicht, um den Fettreserven den Garaus zu machen, und die Frustration Überhand gewinnt, sind Alternativen gefragt. Viele Menschen entscheiden sich für eine medizinische Lösung, um überflüssiges und überschüssiges Körperfett loszuwerden. Allerdings scheuen die meisten Patienten den Gang zur Chirurgie. Schliesslich ist eine operative Fettentfernung immer auch mit Risiken verbunden. Zwei alternative, nichtinvasive Massnahmen bieten allerdings die Möglichkeit, lästige Fettdepots langfristig loszuwerden und zwar ohne Operation.

Die Rede ist von «Exilis Elite» und «Coolsculpting». – Nachfolgend werden beide Varianten im Detail betrachtet.

Die Exilis Elite als eine effektive nichtinvasive Behandlung
Exilis Elite im Überblick

Exilis Elite ist ein relativ neues Verfahren im Bereich der Fettverbrennung, die sich allerdings bereits jetzt bewähren konnte. Dabei werden fokussierte Radiofrequenzwellen eingesetzt, um im Körper das Gewebe zu erhitzen. Dabei macht man sich den Umstand zunutze, dass Fettzellen aufgrund ihrer Struktur einen höheren elektrischen Widerstand als fettfreies Gewebe aufweisen. Somit ist es möglich, gezielt die Fettzellen zu erhitzen. Exilis Elite im Detail:

«Fettzellen verbrennen»

Damit die von dem Gerät erzeugten Frequenzwellen wirken können und durch den Körper geleitet werden, wird zunächst eine Elektrode am Po des Patienten befestigt. Anschliessend wird die zu behandelnde Stelle des Körpers mit einem Kontaktmittel eingerieben. Mit dem Handstück wird nun die Haut in kreisenden Bewegungen erwärmt. Dabei werden Temperaturen von bis zu 42 Grad erreicht. Die Wärme ist zwar zu spüren, wirklich unangenehm ist die Behandlung allerdings nicht. Die Fettzellen im Gewebe unter der Haut erhitzen sich durch die Radiofrequenzwellen allerdings auf bis zu 45 Grad Celsius. Dies bedeutet, dass die Fettzellen aufgrund der hohen Temperaturen absterben und abtransportiert werden können. Die Behandlung dauert in der Regel ungefähr 15 Minuten und kann bis zu fünfmal wiederholt werden. Somit lässt sich das Körperfett sehr gezielt bekämpfen und effektiv schrumpfen. Sichtbar wird der Fettabbau in den folgenden 4 bis 12 Wochen.

Exilis kann sehr gut als Folgebehandlung nach Coolsculpting oder für Menschen mit kleineren Fettregionen eingesetzt werden, da es auch gegen Cellulite und hautstraffend wirkt. Exilis kann auf verschiedene Stufen eingestellt, das heisst auch oberflächlich straffend wirken.

Schönheit Beauty Methoden verschiedene Körper
Für jeden Körper findet sich das passende Treatment
Coolsculpting im Überblick

Das Verfahren beim Coolsculpting nennt sich in der Fachsprache Kryolipolyse, ein Begriff, der einem nicht einfach über die Lippen geht. Kein Wunder, dass sich in der Allgemeinheit der Begriff Coolsculpting viel schneller durchgesetzt hat. Doch worum handelt es sich überhaupt?

Im Jahr 2002 haben die Dermatologen Dieter Manstein und R. Rox Anderson im Rahmen einer Forschungsarbeit herausgefunden, dass Fettzellen deutlich empfindlicher auf Kälte reagieren, als andere Arten von Gewebe. Auf Basis dieser Erkenntnis weiteten beide Forscher ihre Arbeiten aus und veröffentlichten sechs Jahre später umfassende Studien mit dem Nachweis, dass mittels Kryolipolyse ein gezielter Abbau von Fettzellen möglich ist. Coolsculpting im Detail:

«Fettzellen einfrieren»

Um das Körperfett zu reduzieren werden beim Coolsculpting spezielle Applikatoren verwendet, welche auf die Körperstellen aufgebracht werden. Diese Applikatoren erinnern ein wenig an Saugglocken und arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip. Es wird ein Vakuum zwischen den Aufsetzern und der Haut generiert. In dieses Vakuum wird nun mittels verschiedener Schläuche gekühlte Luft in den Bereich geblasen. Die Luft hat in der Regel eine Temperatur von bis zu –11 Grad Celsius. Eine Anwendung beim Coolsculpting dauert rund 30 bis 45 Minuten. Nach der Behandlung wird zudem die Haut nochmals umfassend massiert, damit von der Behandlung keine Spuren wie blaue Flecken zurückbleiben. Während der Behandlung sterben die Fettzellen durch die Unterkühlung ab.

Das Coolsculpting ist keine schnelle Wundermethode zur Bekämpfung von Körperfett, sondern erfordert vom Anwender durchaus Geduld, denn es dauert bis zu einem Monat, bis der Körper die abgestorbenen und alten Fettzellen abtransportiert hat und somit ein sichtbares Ergebnis vorliegt. Dennoch ist die Methode sehr erfolgreich und vor allem effektiv, da der Nutzen der Methode auch unter Medizinern unumstritten ist. Besonders geeignet ist diese Methode für Menschen mit einem hohen Anteil an Körperfett an gut erreichbaren Körperstellen.

Die Problemzonen sind individuell, aber auch gezielt individuell behandelbar
Für jeden Patienten die passende Methode

Der Vorteil sowohl bei Exilis Elite als auch beim Coolsculpting ist der schonende Abbau des Körperfetts. Da die Fettzellen über das normale lymphatische System des Körpers abgebaut werden, kommt es zu keiner körperlichen Überlastung der Patienten. Beide Varianten benötigen durchaus Zeit, um ihre volle Wirkung zu entfalten, überzeugen aber bei den Ergebnissen deutlich. Welcher Methode ein Patient den Vorzug gibt, hängt nicht zuletzt von dessen körperlicher Verfassung und dem vorliegenden Körperfett ab. Grundsätzlich sollten beide Behandlungen nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden, da es sich bei beiden Behandlungen um eine medizinische Therapie handelt und diese entsprechend fachlich begleitet werden sollte. Dennoch bieten beide Varianten die Möglichkeit, das Körperfett gezielt zu reduzieren und dies ohne den Einsatz invasiver chirurgischer Techniken. Ein deutlicher Vorteil für viele Anwender und Betroffene.

Anmerkung der Redaktion: Behandlungen wie Exilis Elite und Coolsculpting sollten, obwohl es sich um nichtinvasive Methoden handelt, immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Weitere Informationen: www.futuremed.clinic

Futuremed Clinic
Dr. med. S. Vetter & Dr. med. W. Vetter
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Bilder: © Futuremed Clinic und 123 RF

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