Gesunder Schlaf und gutes Schlafen lassen sich steuern – ganz einfach mit unseren Tipps. Besonders nach dem Wochenende kämpft man oftmals mit einem Leistungsdefizit und einer andauernden Müdigkeit, die mit einem Mangel an Schlaf zusammenhängen. Dabei gibt es simple Verhaltensregeln und Tipps & Tricks, bei dem jeder und jede besser schlafen kann.

«Ich bin so müde!» ist eine allzu weit verbreitete Aussage in unserem Alltag. Tatsächlich leidet jede siebte Person an einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung. Mit einer Stunde weniger Schlaf pro Nacht fehlt am Ende der Woche eine ganze Nacht guten Schlafs. Das wiederum versetzt den Körper in einen gestörten Zustand des Insulinspiegels, was eine Gewichtserhöhung begünstigen kann. Ausserdem kann auch die Konzentration darunter leiden und es kann sogar gefährlich werden: Wie die Suva nachweist, könnte das unregelmässige Schlafen mit ein Grund dafür sein, dass gerade am Montagmorgen vermehrt Unfälle aller Art geschehen.

Wissenswertes über den gesunden Schlaf

Zunächst lassen sich zwei Arten von Schlaf unterscheiden: Auf eine Übergangsphase nach dem Einschlafen folgt der Tiefschlaf. Dieser ist wichtig für die körperliche Erholung, Regeneration und Stärkung des Immunsystems. Zudem gibt es etwa alle 90 Minuten eine sogenannte REM-Phase. In dieser träumen wir und verarbeiten die Geschehnisse des Tages, das sich durch die raschen Augenbewegungen (Rapid Eye Movements) auszeichnet. Eine solche Phase ist besonders wichtig für das seelische Gleichgewicht. Ferner definiert man einen guten Schlaf: die Fähigkeit durchzuschlafen und zwischen 6 und 8 Uhr von selbst und erholt aufzuwachen. Um diese Zeit beginnt der Körper Cortisol zu produzieren, was einen automatisch aus den Federn holen sollte. Falls dies nicht der Fall ist, können unsere Tipps helfen, gegen die Schlaflosigkeit anzukämpfen.

Schlafen Tipps Baby auf Frotteetücher
Schlafen wie ein Baby mit diesen Tipps & Tricks
Schlafen Sie gut, mithilfe von diesen 10 Tipps
  1. Zwischen 22 und 23 Uhr zu Bett gehen
    Wer einen möglichst natürlichen Schlaf- und Wachrhythmus verfolgt, ist grundsätzlich erholter.
  2. Kein Alkohol am Abend
    Alkohol hat zwar eine ermüdende und beruhigende Wirkung, lässt einen aber weniger tief schlafen. Mehr als ein halbes bis ein ganzes Glas Wein sollte man deshalb nicht mehr trinken.
  3. Keine schweren und grossen Mahlzeiten unmittelbar vor dem Zubettgehen
    Wer vor dem Schlafengehen sehr schwer oder viel isst, belastet den Körper und die Regenerationsprozesse. Mehr zu den richtigen Lebensmitteln für besseren Schlaf finden Sie hier.
  4. Auf genügend Magnesium achten
    Magnesium hat einen positiven Einfluss auf das Hormon- und Nervensystem und kann den Schlaf massgeblich verbessern.
  5. WLAN aus, iPhone-Flugmodus ein
    Alle Arten von Elektrosmog reduzieren die Melatoninproduktion, die für einen gesunden Schlaf sehr wichtig ist.
  6. Bett neu ausrichten, Kopf nach Norden
    Wer mit dem Kopf nach Norden schläft, erholt sich erwiesenermassen besser. (Das gilt nur in unseren Breitengraden.)
  7. Tiefer schlafen dank einem Arvenholzkissen
    Ein Arvenholzkissen besteht aus 70 Prozent Arvenholz und 30 Prozent Hirse, das einen tiefer schlafen lässt und das Schnarchen reduziert. Hier geht es zum Thema Naturmaterialien und Schlafkomfort!
  8. Zimmertemperatur senken
    Eine angenehme, aber etwas kühlere Zimmertemperatur unterstützt den gesunden Schlaf.
  9. Für genügend Sauerstoff im Raum sorgen
    Vor dem Zubettgehen nochmals den Raum gut lüften, damit genug Sauerstoff im Raum ist.
  10. Ein Abendritual einführen
    Ein Abendritual gewöhnt den Körper daran, bereits vor dem Zubettgehen ruhiger zu werden und zu entspannen.

Erfahren Sie mehr in unserer aktuellen Ausgabe, wie auch Stress uns um den Schlaf bringt!

Bilder: © 123 RF

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